Nachlese zum Vortrag von Michael Loskarn und Stefan Först,  "Yogaphilosophie":

Yoga – ein Übungssystem für Körper und Geist
 
Die Möglichkeiten Yoga zu praktizieren sind vielfältig.
Bei uns am weitesten verbreitet und bekannt ist der körperbetonte Hatha-Yoga.
Durch die Praxis von Yoga erreicht der/die Übende einen Zustand von körperlichem, geistigem und emotionalem Wohlbefinden.
 
Der Weise Patanjali definiert Yoga als „das zur Ruhe kommen der Gedankenwellen im Geist“,
denn „dann ruht der Sehende in seiner wahren Natur“.
In seinen Yogasutras stellt er uns ein Konzept vor, wie wir den Zustand des Yoga erreichen können
und gibt uns eine Beschreibung über die Funktionsweise von Geist und Psyche.
 
Durch den von ihm beschriebenen 8-gliedrigen Yogapfad, schaffen wir ein stabiles Fundament für unseren individuellen, spirituellen Weg.
Patanjali lädt jeden Einzelnen von uns ein, sich auf diesen Weg zu begeben und seine eigene Erfahrungen zu machen.
Erst praktisch gelebt, entfaltet der Yoga seine Wirkung im Leben.
 
Die Yogasutras des Patanjali sind ein roter Faden, der durch die Essenz der Philosophie des Raja-Yoga führt.
Folgende Ausgaben finde ich zum einsteigen hilfreich:
 
Buchempfehlung:
Ralph Skuban,
„Patanjalis Yogasutra – der Königweg zu einem weisen Leben“
Arkana -Verlag, ISBN: 978-3442341078
 
Eine Online-Version der Yogasutras mit Kommentar von Volker Bretz findest du hier.
 
Kontakt zu den Referenten
Stefan Först, Telefon: 0176/24754808, E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
 
Michael Loskarn, Telefon: 0157/33232621, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
 

 

Hyeonmi Park : BA,  Bildende Kunst;

 

z.Zt.  Studium der Psychoanalyse, Schwerpunkt Kriegstraumata

 

Tanz ist eine Form des Ausdrucks, eine Synthese aus Harmonie & Disharmonie.

Tanzbewegungen sind eine Form von Transformation.

Durch das Tanzen werden bewegende, fließende Energien von Körper und Geist freigesetzt und vereinigt.

Dadurch werden psychisch und physisch gestaute Energien harmonisiert.

Tanz ist ein Integrationsmedium für Geist und Körper.

Das Einssein bedeutet, in eigener innerer und äußerer Harmonie dem wahren Ich zu begegnen.

Das Tanzen bewirkt eine Reinigung des psychischen und physischen Zustandes und kreiert ein höheres Bewusstsein.

Tanz fungiert somit als konzentrierte Meditation, die den Einklang von Körper und Geist fördert. 

 

      

 
      
 
The art of healing is love.
We all know, without love we cannot heal the illness of the soul.
I have been practicing dance for about 5 years, recognizing through my own experiences that dance dissolves negative emotional energy.
 
The Korean traditional spiritual dance has a long history.
The philosophy of this dance is to eliminate not only the negative energy through the beauty of dance, but to also harmoniously generate energy mentally and physically.
The white dance dress and the white color symbolically protects against the illness of psychic and bodily defects.
 
Through a mental rebirth, dance as transformation destroys accumulated negative energy and brings freedom from disharmony.
The Korean spritual dance movement harmonizes with the universal law;
Silence - Dao - Movement.
I am trying to develop within the tradition my own style of healing-dance.
 
Hyeonmi Park
 

 
 

Nachlese zum Vortrag von Dr. Kurt Tröger, "Von der Sucht zur Suche - ist der heilige Gral schon gefunden?":

"...Hier noch ein paar Gedanken ("Goldene Haare") zu meinem Vortrag, die mir persönlich wichtig sind:
 
Selbsterkenntnis ist unumgänglich, wenn man sich selbst, andere und das Leben verstehen will.
Ohne "Heldenreise" (Integration des Schattens, Integration des Unterbewusstseins) ist ein Erwachsenwerden und Reifen nicht möglich
 
Warum denke ich das, was ich denke?
"Ich denke, also bin ich" (Descartes) ist falsch (Falsche Identifikation mit dem Denken), sondern: "ich denke nicht, also bin ich"
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, was über sich selbst nachdenken kann, warum tut er das nicht?
Irgendwann im Leben kommt es zu der Entscheidung: gehe ich den bequemen Weg oder den Weg der Herausforderung und dann ist Nachhaltigkeit und Rigorosität gefragt (Matrix: rote oder blaue Kapsel)
 
Was sind die großen Fragen des Lebens? Werden die nicht vom Leben an uns gestellt?
Emotionale Klärung
Was fehlt mir wirklich?
Das Wesen, die Essenz des heiligen Grals ist nicht das Gefäß selbst ,sondern die vermeintliche Leere,
die aber eigentlich eine ungeheure Fülle ist ( so wie das Wesen des Hauses nicht die Mauern, sondern der bewohnbare Raum ist).
Deswegen kann man den heiligen Gral auch nicht materiell finden
 
"Initialverstimmung" bei der Sucht wichtig:
Anspannung ruft nach Entspannung: Alkohol, Cannabis etc.
Minderwertigkeitsgefühle rufen nach Grandiositätserfahrungen: Spiele ("bin schon auf Level 9")
Was war der Sinn der Initiationsriten? ( im Märchen muss der Held sich mit 14 dem Teufel stellen)
Das Leben vom Ende her denken ( die Hölle , das ist die Summe meiner Versäumnisse)
Es kann jeder in diesem Leben erleuchtet werden: bitte jetzt-tv.net ansehen

zur Heldenreise bitte Wikipedia und Joseph Campbell ansehen ..."